RU
KOLLEKTIV


Der Name RU ist inspiriert vom lateinischen Wort rupta, was so viel wie freigebrochener Weg bedeutet. Aus diesem Wortstamm leiten sich die Wörter Route auf Deutsch, route, rue, roue auf Französisch und ruta, rueda (Strasse, Rad) auf Spanisch ab. 
Das Kollektiv RU ist mit drei Velos und drei Boxen auf den Gepäcksträgern unterwegs, greift gesellschaftliche Fragestellungen auf und sucht den Austausch. Die zentrale Motivation von RU ist es, Brücken zwischen Menschen und Kunst zu schlagen. Zu diesem Zweck möchten wir auch die Methoden der Kunstvermittlung neu befragen, Bewährtes pflegen, mit unseren Velos aber auch unbekanntes und unwegsames Terrain erkunden.

RU arbeitet als Brücke, will zusammenbringen, zusammen denken, zusammenrücken und zusammen bewegen.


RU ist ein Vermittlungskollektiv.

RU wendet sich direkt an ein Publikum.
RU verbindet mit Kunstprojekten verschiedene Gruppen von Menschen miteinander, um in Interaktion zu gelangen und Erfahrungen rund um Kunst und kollektives Schaffen zu ermöglichen.


RU ist ein Ausstellungsraum.

RU experimentiert mit dem Format der Kunstzirkulation und holt Kunst aus der Komfortzone des White Cube heraus.



RU ist mehrsprachig.

RU spricht Deutsch.
RU parle français.
RU habla español.
RU speaks English.


Gründerinnen

Sandra  Masal 
Camila Lucero
Maeva Rubli


Dank

Wir danken allen Menschen, die uns auf dem Weg der Ideenfindung bis zur Umsetzun begleitet haben. Herzlichen Dank für die wertvollen Gespräche, die anregenden Inspiratione und die Auseinandersetzungen, die uns zum Gründen des Kollektivs RU.

Beate Florenz
Iris Ganz
Zoe Hall
Unsere Vertiefung Community:
Kushtrim Latifi
Lora El-Sibai
Melanie Schwarz
Sophie Meier
Gioia Maria Nessi
Désirée Sebele
Lena Stockmeyer
Giulia Furrer
Hochschule der Künste Basel - Institut Lehrberufe Gestaltung und Kunst
Dorothée King
Martina Siegwolf
Kathrin Siegrist
Felizitas Fischer
Florian Olloz
Simon Mader
Katharina Kerpan
Haimo Ganz
Hanna Schiesser
Mathilda Gwerder
Die Not ist Gurke
Alena Selina Halmes
Ulrich Rubli
Lea Ermuth
Evelyn Towlson
Dajana Van der Bröck
Maximilian Marhöfer
Remo Schnyder
Fondation Beyeler
Iris Brugger
Druckerei Phoenix
Kulturbüro Basel
Und allen, die an unseren Projekten teilgenommen haben.

KONTAKTIERE UNS

Hast du Fragen?
Möchtest du mitmachen?

Möchtest du, dass RU eine Aktivität für dein Projekt ausführt?

RU das Kollektiv will in Zusammenarbeit unterschiedliche Zielgruppen erreichen. Vielleicht eine kollaborative Arbeit mit dir? Wir können ein Kunstvermittlungsprojekt für deine Kunstausstellung, für deine Galerie oder für deine Schule erstellen.

Hast du noch andere Ideen?

Wir freuen uns auf deine Nachricht! 

ru.daskollektiv@gmail.com 

Instagram




0.1    Vermittlungsprojekt
April 2020

DIS
TANZEN

Wie ein gemeinsames Kunstwerk während der Pandemie gestalten?  Interessiert? Mach mit!











WORKSHOP

Es ist noch immer Pandemie-Zeit. Wir alle erleben einen Stillstand. Lock-Down, Isolation und Social Distancing - mit diesen kollektiven Massnahmen versucht die Welt, gemeinsam die Pandemie zu überwinden. Die Massnahmen werden langsam gelockert. Die Empfehlung zur Distanzierung bleibt.
RU stellt die Frage: Wie können wir in dieser Krise gemeinsam etwas bewegen? Wie können wir nun zusammen arbeiten und gestalten? Wie können wir die Krise gestalterisch reflektieren und daraus Kraft schöpfen?


Fotos : Francisco Martinez / RU Kollektiv

Zum Totentanz

Das Motiv des Totentanzes wird seit Jahrhunderten immer wieder neu interpretiert. Die Ursprünge oder Vorstufen der Totentänze führen auf Riten der Bestattungs- und Memorialkultur zurück, als eine Art Antworten auf drohendes Unheil wie etwa Kriege und Seuchen. Der Totentanz nährt sich aus den Ängsten von Krisenzeiten. Der Basler Totentanz ist ein 2 x 60 Meter grosses Wandbild, das im späten Mittelalter, um ca. 1440, auf eine Friedhofsmauer in Basel gemalt wurde und den Tanz des Todes darstellt. Das Gemälde ist ein memento mori und erinnert uns daran, dass der Tod alle gleichermassen besucht. Der Basler Totentanz wurde mehrmals restauriert. Die Abbildung ist eine Aquarellkopie von Johann Rudolf Feyerabend von 1806.


Neue Interpretation des Totentanzes



RU ergreift die Initiative, den Basler Totentanz neu zu gestalten.
Die Neuinterpretation des Basler Totentanzes wird aus 45 Einzelteilen bestehen.
Du bist eingeladen, auch ein Stück zu gestalten und ein Teil zum Werk beizutragen!

RU knüpft an dieses Gedankengut an und möchte die Krise gemeinsam gestalterisch reflektieren.
Der neue Totentanz soll in Form eines Wandbildes entstehen. Mit Distanz. RU ist auf Velos in der Stadt unterwegs und verteilt das Material an alle, die mitmachen wollen. RU lädt zum Mitmachen ein, um diese Krise visuell tanzend zu überbrücken.

Schaffen, um Angst in Form zu verwandeln, Distanz in Fäden, die uns miteinander verbinden.  Schaffen, um über das Leben und den Tod gemeinsam zu reflektieren.

Möchtest du mitmachen? Bist du Interessiert?
Kontaktiere RU: ru.daskollektiv@gmail.com

Wir freuen uns auf vielfältige Einreichungen!

Credit: Historisches Museum Basel, Foto: M. Babey



0.5   Vermittlungsprojekt
Januar 2021

FUTURE SENSE

Wie können wir zusammen unsere Sinne für die Zukunkft schärfen?

«future sense» der HGK FHNW zu Gast im Stapferhaus Lenzburg.




Vermittlungsangebot

Das Vermittlungsangebot «future sense» verknüpft die sieben ausgestellten Arbeiten mit ihren Urheber*innen, dem Stapferhaus, den Besucher*innen vor Ort und anderswo: wir, RU, treten in die Pedale und tragen die Ausstellung nach draussen. Als Velokuriere im Zeichen der Vermittlung stellt RU den Urheber*innen der Arbeiten postalisch Fragen zu, die per Video beantwortet und den Besuchenden, aber auch anderen, zur Verfügung gestellt werden. Per QR-Code erfahren die Besucher*innen so in der Ausstellung mehr zu den Hintergründen, Arbeitsprozessen, kleinen und grossen Hindernissen und Fortschritten der Exponate. Als Angebot für Schulen stellen wir Videoantworten der Urheber*innen mit ergänzendem Material für Schüler*innen hier auf der Website bereit.

In einem auf die Interaktion ausserhalb des Stapferhauses angelegten Format wird das Publikum kontaktlos mit auf die Reise genommen. RU trägt die Ausstellung exemplarisch nach aussen, «er»-fährt Strecken mit Velos, teilt Erlebtes und Erfahrenes und bittet auf digitalen Kanälen um Interaktion - um Wege frei zu brechen für zukunftsweisende Projekte: „future sense“.

https://www.fhnw.ch/de/die-fhnw/hochschulen/hgk
https://stapferhaus.ch/

Arbeitsmaterial

Zu den sieben Postitionen sind hier künftig die Arbeitsmaterialien zum Download bereit. 




VERMITTLUNGSPROJEKTE     



RU Ziele



Kollektives Denken und Schaffen
Brücken schlagen
Raus aus der Komfortzone
Bewusster Umgang mit Platz und Ressourcen



0.4    Vermittlungsprojekt
April 2020

isoliert.

#followhoppersview: Wie wir alle zu  Edward Hopper  Gemälden wurden.


Lockdown.

In China in der Stadt  Wuhan bricht Ende 2019 ein Virus aus. Es entwickelt sich zu einer weltweiten Pandemie. Dort werden auch die Massnahmen zur Bekämpfung des Virus erfunden: Hygieneempfehlungen,  Distanzregeln und Lock-Downs. Ganze Orte, Städte und später Länder werden abgeriegelt und sperren im wahrsten Sinne des Wortes zu. Im Frühjahr 2020 wurde der erste Lock-Down in der Schweiz ausgerufen. Wir alle waren mehr oder weniger die ganze Zeit zuhause. Daheim in unseren eigenen vier Wänden mit der Aufforderung, so viel Zeit wie möglich zuhause zu verbringen. Nachdenklich und sehnsüchtig blickten wir nach draussen. Plötzlich fanden wir uns alle in Hopper’esken Situationen wieder. Die Welt stand still. Die Sprache Edward Hoppers Bilder war plötzlich so nahe am eigenen Leben - so gut nachvollziebar.  Figuren, die oft nachdenklich, ruhig und auf eine Art isoliert wirken: Wir wurden zu den Figuren, bekamen plötzlich eine Idee, über was die Figuren nachdenken könnten. Wir konnten uns plötzlich in die Figuren hineinversetzen, identifizierten uns mit ihnen. So wurden wir alle zu Edward Hopper Gemälden.  

#followhoppersview

Auf der Instagram Seite @follow_hoppers_view forderten wir unter dem Hashtag  #followhoppersview die Community auf, uns ihre Sichtweisen auf Edward Hopper in Bezug zum  eigenen Leben zu posten. Was siehst du aus deinem Fenster? Schick uns ein Remake eines Edward Hopper Gemäldes! Über 500 Eigeninterpretationen füllen mittlerweile diese Sammlung. 

Kooperation Fondation Beyeler 

In einer kooperativen Zusammenarbeit re-postete die Fondation Beyeler insegesamt 7 Beiträge der Sammlung, was zur Sammlung von 13.000 Herzen/Likes auf Instagram führte.  In der Fondation Beyeler hingen zu diesem Zeitpunkt im Frühjahr 2020 Gemälde von Edward Hopper. Doch diese waren aufgrund des Lockdowns nicht zugänglich. 



Du willst die Sammlung ergänzen?
Poste dein Bild auf  #followhoppersview

Wir freuen uns auf weitere Beiträge!
August/September 2020

INNEN AUSSEN 

WORKSHOP FONDATION BEYELER

Vermittlungsworkshops für die Ausstellung Edward Hopper
in Kollaboration mit dem Young Art Club und die Fondation Beyeler